Pain au levain au soja - Sauerteigbrot mit Sojamehl


Nachdem ich auch das neue Buch von Daniel Leader habe und bei meiner letzten Betellung bei der Adler-Mühle Bahlingen anstelle von Soja-Granulat Soja-Schrot geliefert wurde, lag es nahe ein "New-Wave flour levains" Brot zu backen.

Ich habe das Soja-Granulat zu Mehl vermahlen und das folgende Brot daraus gebacken.







========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Quintessential french sourdough - Pain au levain
New-Wave flour levain: Soy levain
Kategorien: Brot, Weizensauerteig, Soja
Menge: 2 Kleine Laibe

Zutaten

LEVAIN STARTER
45 Gramm   Fester Sauerteigstarter
50 Gramm   Wasser (22°C)
90 Gramm   Weizenmehl Type 812
5 Gramm   Weizenvollkornmehl
BROT TEIG
350 Gramm   Wasser (22°C)
150 Gramm   Sojamehl
325 Gramm   Weizenmehl Type 812
25 Gramm   Weizenvollkornmehl
30 Gramm   Roggenmehl Type 1150
125 Gramm   Levain Starter von oben
10 Gramm   Salz

Quelle

 Local Breads: Sourdough and Whole-Grain Recipes from Europe's Best Artisan Bakers:
Sourdough and Whole Grain Recipes from Europe's Best Artisan Bakers
 Daniel Leader
 Erfasst *RK* 09.09.2007 von
 Chaosqueen

Zubereitung

1. Vorebereitung des Levain:
Den Sauerteigstarter in ein großes Gefäß geben und das Wasser darübergießen. Mit einem Spatel Wasser und Starter vermischen, bis sich letzerer völlig aufgelöst hat. Dann das Mehl dazugeben und zu einem festen Teig verkneten. Diesen in einen ausreichend großen Behälter geben, die aktuelle Füllhöhe markieren und abgedekt bei 20°C - 22°C 8-12 Stunden gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

2. Mischen des Teiges:
Das Wasser in die Schüssel der Küchenmaschine geben, die Mehle dazugeben und vermischen bis sich ein ungleichmäßer Teig bildet, der das Wasser aufgenommen hat. Diese Mischung abgedeckt bei Zimmertemperatur etwa 20 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit quillt das Mehl durch das Wasser auf und der Gluten entwickelt sich.

3. Levain und Salz hinzugeben:
125 g des gereiften Starters aus dem Gefäß entnehmen und stückchenweise zum Teige geben, das Salz darüberstreuen und beides grob mit dem Spatel unterheben. Den restlichen Starter abgedeckt in den Kühlschrank stellen und mindestens einmal pro Woche füttern.

4. Kneten des Teiges:
Mit dem Knethaken der Küchenmaschine auf mittlerer Geschwindigkeit 8-9 Minuten kneten. Der Teig löst sich dann von der Schüssel und wickelt sich um den Knethaken. Mit einem Stück Teig den Fenstertest durchführen, schlägt der Test fehl, das Teigstück wieder zum Rest geben, den gesamten Teig für zwei weitere Minuten kneten und dann den Test wiederholen.

5. Erste Teigruhe:
Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, abdecken und bei Raumtemperatur 60 Minuten reifen lassem. Der Teig vergrößert sich kaum sichtbar.

6. Falten:
Den Teig auf eine leicht bemehlte Oberfläche geben, in ein Rechteck von 15 mal 20 cm drücken und wie einen Geschäftsbrief falten. Den Teig um 90° drehen und die Faltung wiederholen. Den Teig zurück in die Schüssel geben und für 2-3 Stunden fermentieren lassen. Der Teig wird sich in dieser Zeit um ca. 25% vergrößern. Wenn eine durch einen Finger verursachte Druckstelle langsam zurückbildet ist der Teig fertig gereift.

7. Teig halbieren und Laibe formen:
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, halbieren und zu zwei ovalen Laiben formen. Die Laibe mit dem Schluss nach oben in vorbereitete Gärkörbchen geben.

8. Zweite Teigruhe:
Die Laibe in den Gärkörbchen abgedeckt bei Raumtemperatur 1 bis 1,5 Stunden gehen lassen.

9. Ofen vorheizen:
30 -45 Minuten vor Ende der Teigruhe den mit einem Brotbackstein bestückten Ofen auf 230°C vorheizen.

10. Einschneiden der Laibe:
Die Laibe auf einen bemehlten Brotschieber stürzen und mit einem scharfen Messer vier Mal je 7,5 cm lang und 1 cm tief einschneiden. Die Klinge des Messers in Wasser tauchen und den Teig mit einer schnellen Bewegung einschneiden, damit Teig nicht zusammenklebt.

11. Laibe backen:
Die Laibe in den Ofen einschießen und in den ersten zehn Minuten mehrfach mit einer Blumenspritze in den Ofen spritzen. Nach 15 Minuten den Ofen auf 205°C zurückschalten und 25 -30 Minuten weiterbacken bis die Brote goldbraun und an den Enden ein entwas dunkles dunkleres Braun angenommen haben.

12. Abkühlen und Lagern:
Die Brote aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost auskühlen lassen. Mit dem Anschneiden mindestens eine Stunde warten. In einer Papiertüte lassen sich die Brote bis zu fünf Tage aufbewahren.

=====

Das Brot ist saftig und hat einen leicht an Erdnüsse erinnernden Geschmack. Ich werde das Brot sicher wieder backen.
Zorra - 11. Sep, 16:34

Das werde ich bald mal nachbacken. Ich habe nämlich noch Sojamehl im Vorrat.

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Das mit der Hefe
Das mit der Hefe macht micha uch stutzig..
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Hefemenge
Hallöchen, danke für das tolle Rezept. Werden...
Uwe (anonym) - 23. Sep, 12:39