Garten-Koch-Event Februar: Champignons - Räuberberpastete mit Champignons



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Lustigerweise gibt es im Februar zwei Blogevents zum Thema Champignons, einmal das Fremdkochen der Hüttenhilfe und das Garten-Koch-Event Februar: Champignons des Gärtnerblogs.

Da wir gerne und oft Champignons essen, stellten zwei Gerichte mit dieser Zutat kein wirkliches Problem dar. Für das Fremdkochen habe ich das Parmesanrisotto mit Champignons von Kaffeebohne aka Katja in meiner Version nachgekocht, das uns wirklich sehr gut geschmeckt hat.

Für diesen Event habe ich mich für ein Gericht aus meiner Kindheit entschieden, dass es meist nur zu besonderen Gelegenheiten wie Geburtstagen und an Feiertagen gab, die Räuberpastete mit Champignons. Diese Pastete habe ich bestimmt seit zwanzig Jahre nicht mehr gegessen und war daher sehr neugierig wie sie mir heute schmecken würde.

Woher das Rezept kommt kann ich nicht mehr genau nachvollziehen. Ich vermute jedoch, dass es von einer ehemaligen Arbeitskollegin meiner Mutter stammt.

Anstelle der im Rezept angegebenen Dosenchampignons, habe ich mich natürlich für die frische Version entschieden. Ich kann nicht mehr sagen, ob es in meiner Kindheit frische Champignons gab, ich kann mich nur an die Version aus der Konservendose oder aus dem Glas erinnern. Als ich zum ersten Male rohe, frische Champignons probierte mochte ich nicht glauben, dass es sich um das gleiche Produkt wie aus Dose/Glas handelte. Zuerst mochte ich den Geschmack überhaupt nicht, heute gibt es nur sehr wenige Gerichte, bei denen ich Champignons aus der Dose akzeptiere und auch verwende.





Die frischen Champignons habe ich geputzt und etwa fünf Millimeter breite Scheiben geschnitten, die ich in zwei Portionen und ohne Fett in der Pfanne angebraten habe, um die Feuchtigkeit zu reduzieren.





Die Masse muss gleichmäßig in den Formen verteilt und dabei gut angedrückt werden, damit keine Hohlräume entstehen. Zuletzt werden die verbliebenen Streifen Bacon auf die Füllung gelegt und die Enden der anderen Streifen übergeschlagen.





Durch das Backen in der verschlossenen Form ist der Backofen sauber geblieben. Wegen der Spritzerei und dem damit verbundenen Reinigungsaufwand gibt es bei uns nämlich nur sehr selten Frikadellen, die wir eigentlich ganz gerne mögen.





Dazu gab es knusprige Ofenkartoffeln mit Rosmarin und Majoran und einen gemischten Salat.

Die Terrine hat uns gut geschmeckt und bei mir schöne Erinnerungen geweckt. Ich freue mich immer, wenn ich ein vergessenes Gericht aus meiner Kindheit wiederentdecke und nachkoche.

Beim nächsten Mal würde ich für noch mehr Aroma und Geschmack der Pastete ein bis zwei fein gehackte Knoblauchzehen sowie Rosmarinnadeln mit in Fleischmasse geben.

Die Reste der Terrine können eingefroren werden, schmecken aber auch sehr gut kalt auf Brot.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Räuberpastete mit Champignons
Kategorien: Champignons, Hackfleisch, Aus dem Ofen
Menge: 2 Terrinenformen

Zutaten

1kg Champignons
500Gramm Rinderhackfleisch
400Gramm Grobe, rohe Bratwurst
200Gramm Gekochter Schinken, gewürfelt
2  Eingeweichte Brötchen
1  Zwiebel
1Bund Frische Petersilie
2  Eier
   Salz
   Pfeffer
   Muskat
200Gramm Bacon, dünn geschnitten
   Butter

Quelle

 altes Familienrezept
 Erfasst *RK* 22.02.2009 von
 Chaosqueen

Zubereitung

Die Champignons in ca. 5mm breite Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Fett anbraten.

Zwei Terrinenformen buttern und mit den Baconscheiben auslegen. Die Scheiben sollten an den Rändern etwas überstehen, damit sie am Ende umgeschlagen werden können. Vier Scheiben Bacon übrig behalten.

Den Backofen auf 250°C vorheizen.

Die Brötchen in Wasser einweichen, anschließend ausdrücken. Die Zwiebel fein würfeln, die Petersilie waschen, trocknen und grob hacken. Die Bratwürste enthäuten.

Alle Zutaten mit Ausnahme der restlichen Bacon-Scheiben zu einer Masse verkneten. Die Masse auf die beiden Terrinenformen verteilen und gut andrücken.

Die verbliebenen Baconscheiben auf der Masse verteilen und die übrstehenden Enden der anderen Scheiben darüberschlagen.

Die Formen mit einem Deckel oder Alufolie verschliesen und 1 Stunde bei 250°C und anschließene weitere 45 Minuten bei 180°C backen.

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